Die Hilfe geht weiter

Liebe Spenderinnen, liebe Spender,

in dem vergangenen halben Jahr, seit meinem ersten Spendenaufruf, hat sich viel getan. Vieles hat sich verändert, vieles ist geblieben, noch mehr muss getan werden und doch kann man sich sicher sein: Fertig wird man niemals.

Die Welt, allen voran die westliche, mit Europa und den USA als den großen „Vorbildern“ nach denen alle ja so streben sollen, haben auf der ganzen Linie völlig versagt. Sie hat den Libanon, Jordanien und die Türkei im Stich gelassen. Die Länder, welche die meisten syrischen Flüchtlinge aufgenommen haben, weil diese nunmal direkt an Syrien grenzen und das erste Zufluchtsgebiet waren. Weiterlesen

Danke

__DANKE__

Dank an alle Spender die für das Flüchtlingscamp in Kamed El-Laouz, Westbekaa, Libanon gespendet haben und noch in Zukunft spenden werden. In drei Tagen sind 905,89€ zusammen gekommen. Doch soviel es auch sein mag, genug ist es noch nicht. Die Angst vor dem erfrieren ist erst einmal abgewendet, jedoch fehlt es noch an Medizin, Nahrung und Schulen für die Kinder. Bitte spendet auch weiterhin. Nicht an die großen Organisationen, die mit aufgebähten Gehältern bereits mehr als die Hälfte der Spenden auffressen, sondern ehr an kleine, private, die direkt Vorort aggieren und deren Kosten, wie in meinem Fall, bei 0€ liegen. Der direkte Kontakt zu mir und, wie durch meine Aktionen wie dem Live Interview aus einem Camp, sorgen dafür, das IHR ebenfalls direkten, unzensierten Kontakt zu denen habt für die Ihr spendet.

Ich danke allen vom Nachrichtenspiegel, dem TheRadio.cc, den Lesern von Diaspora und natürlich allen die mich auch privat kennen und für ein großes Verteilen meines Spendenaufrufes gesorgt haben.

Das Spenden geht weiter! https://euroweld.wordpress.com/spendenaufruf-libanon/

Ich werde sterben.

So wie eine Kerze irgendwann abgebrannt ist, werde ich auch auch eines Tages feststellen, das kein Wachs mehr vorhanden ist um den Docht am Leuchten zu halten. Wann dieser Tag sein wird, wer weis das schon genau. Meine Kerze ist, zumindest statistisch, bereits zur hälfte abgebrannt. Danach wird das große schwarze Nichts kommen. Schluss, aus, vorbei. Over and Out. Statistisch hab ich jetzt Halbzeit und doch kann es jeden Augenblick soweit sein. Ein Autounfall, ein Sturz, es kann schnell gehen oder lange dauern. Wer weis das schon mit Gewissheit. Gewiss ist nur das der Tag kommen wird. Weiterlesen

Ich bin wertlos oder warum das BGE keine Gewerkschaft braucht.

Seit ich vor einigen Jahren das ersten mal etwas vom Bedingungslosen Grundeinkommen gehört hatte, war ich sofort begeistert. Ich erkannte sofort das Potential und die Möglichkeiten die darin stecken unsere Gesellschaft wieder lebenswert zu machen. Zugegeben, ich hatte Vorwissen und konnte so schneller Zusammenhänge erkennen und Argumente dafür finden, was es mir einfacher machte mich damit anzufreunden. Andere wiederum, vor allem die Pessimisten, kamen mit den fadenscheinigsten Begründungen daher um andere, unwissende Menschen, mit Nachteilen zu manipulieren. Ich kann nur für mich und mit meiner Denkweise sprechen, doch viele werden sich sicher darin wieder erkennen, denn soviel anders und besonders bin ich nun auch wieder nicht. Auch wenn ich viel Glück im Leben hatte, hat das mit Glück nicht viel zutun, sondern ist nur die Konsequenz meiner Entscheidungen. Ich alleine entschied ob ich etwas tun wollte oder nicht und habe auch nie einer Entscheidung, wie schmerzhaft auch die Konsequenzen waren, nachgeweint, denn rückgängig machen kann man keine. Warum auch, ich wollte es schließlich. Weiterlesen

Was zur Hölle tue ich hier eigentlich?

Ich habe hier etwas vor. Etwas neues. Etwas großes. Etwas gutes. Etwas das keinem schadet, vielen Menschen ein besseres Leben bringt, keine Kredite und Spenden braucht. Etwas das durchaus das Zeug zu einem Flächenbrand hat.

Ich bilde junge Libanesen und Syrier zu professionellen Schweißern aus.

Klingt an sich recht banal. Und wie kann man das oben genannte jetzt damit umsetzen? Und wieso im Libanon und nicht in Deutschland? Am Ende dieses Artikels werden meine verehrten Leser um einiges klüger sein, vielleicht sogar inspirierter.
Nun, alles fing etwa 1987 in der DDR an. Ich war 14 und die Zeit sich für seinen Berufsweg zu entscheiden war also gekommen. Für mich stand von Anfang fest: Ich will Schweißer werden! Ich will an die „Trasse“ nach Russland! In die Wildnis Sibiriens und Rohrleitungen schweißen! Da gab es nichts daran zu rütteln! Ich wollte das, ich machte das. Ganz einfach. Weiterlesen