Die Hilfe geht weiter

Liebe Spenderinnen, liebe Spender,

in dem vergangenen halben Jahr, seit meinem ersten Spendenaufruf, hat sich viel getan. Vieles hat sich verändert, vieles ist geblieben, noch mehr muss getan werden und doch kann man sich sicher sein: Fertig wird man niemals.

Die Welt, allen voran die westliche, mit Europa und den USA als den großen „Vorbildern“ nach denen alle ja so streben sollen, haben auf der ganzen Linie völlig versagt. Sie hat den Libanon, Jordanien und die Türkei im Stich gelassen. Die Länder, welche die meisten syrischen Flüchtlinge aufgenommen haben, weil diese nunmal direkt an Syrien grenzen und das erste Zufluchtsgebiet waren. Weiterlesen

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Es gibt nichts gutes, ausser man tut es

Nein, ich bin nicht verrückt. Auch wenn alle Anzeichen genau daraufhin deuten, bin ich es nicht. Ich bin stinknormal. Ok, nicht so normal wie man es vielleicht definiert, aber doch relativ normal.

Nein, ich bin nicht verrückt. Ich helfe einfach nur weil mich das Leben nunmal in diese Situation gebracht hat. Aussuchen kann man es sich nicht, man landet einfach so in einer Situation und tut dann instinktiv das man für richtig hält. Und inzwischen weis ich, das Helfen einen großen Spass macht. Erstrecht wenn man dann beim Helfen noch für Spass sorgt. Für Syrische Flüchtlinge bedeutet Spass sicherlich etwas anderes als für Menschen denen es gut geht, doch bei Kindern ist es überall das gleiche was Spass macht. Das Flüchtlingscamp, um das ich mich hier kümmere, ist nicht mit Komfort ausgestattet wie man es von denen in Deutschland kennt. Dreck, Armut, Kälte, Hunger dominieren hier den Alltag, weswegen es auch wichtig ist, nicht einfach nur Kleidung und Essen in diesen Camps abzuliefern, sondern auch den Kids etwas Abwechslung zu bringen. Weiterlesen

Danke

__DANKE__

Dank an alle Spender die für das Flüchtlingscamp in Kamed El-Laouz, Westbekaa, Libanon gespendet haben und noch in Zukunft spenden werden. In drei Tagen sind 905,89€ zusammen gekommen. Doch soviel es auch sein mag, genug ist es noch nicht. Die Angst vor dem erfrieren ist erst einmal abgewendet, jedoch fehlt es noch an Medizin, Nahrung und Schulen für die Kinder. Bitte spendet auch weiterhin. Nicht an die großen Organisationen, die mit aufgebähten Gehältern bereits mehr als die Hälfte der Spenden auffressen, sondern ehr an kleine, private, die direkt Vorort aggieren und deren Kosten, wie in meinem Fall, bei 0€ liegen. Der direkte Kontakt zu mir und, wie durch meine Aktionen wie dem Live Interview aus einem Camp, sorgen dafür, das IHR ebenfalls direkten, unzensierten Kontakt zu denen habt für die Ihr spendet.

Ich danke allen vom Nachrichtenspiegel, dem TheRadio.cc, den Lesern von Diaspora und natürlich allen die mich auch privat kennen und für ein großes Verteilen meines Spendenaufrufes gesorgt haben.

Das Spenden geht weiter! https://euroweld.wordpress.com/spendenaufruf-libanon/

Ich werde sterben.

So wie eine Kerze irgendwann abgebrannt ist, werde ich auch auch eines Tages feststellen, das kein Wachs mehr vorhanden ist um den Docht am Leuchten zu halten. Wann dieser Tag sein wird, wer weis das schon genau. Meine Kerze ist, zumindest statistisch, bereits zur hälfte abgebrannt. Danach wird das große schwarze Nichts kommen. Schluss, aus, vorbei. Over and Out. Statistisch hab ich jetzt Halbzeit und doch kann es jeden Augenblick soweit sein. Ein Autounfall, ein Sturz, es kann schnell gehen oder lange dauern. Wer weis das schon mit Gewissheit. Gewiss ist nur das der Tag kommen wird. Weiterlesen

Darwin, Politik und ein blockierter CB1-Rezeptor

Charles Darwin, Begründer der Evolutionstheorie, die, wie der Name es schon sagt, nach wie vor nur eine Theorie ist die man bisher weder beweisen noch leugnen kann, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit genau so ist wie Darwin es festgestellt hat: Der am besten angepasste überlebt.
In unserer Gesellschaft kam dann diese Form noch hinzu: Der stärkste überlebt. Man muss heute also stark und angepasst sein. Doch warum sollten sich Starke anpassen? Und sind angepasste an diese Gesellschaft nicht irgendwie geistig stark um zu überleben?
Darwin kannte nur die Natur und seine Gesellschaftsform. Beides scheint sich geändert zu haben. Die Natur wird von uns drastisch verändert, so drastisch, das sich Tiere immer schneller an die von uns gemachte Umwelt anpassen müssen und unsere Gesellschaft hat sich weiter von der Natur entfernt, das uns der objektive Blick für das wesentlich abgekommen ist: Wir sind ein Teil der Natur. Weiterlesen