DEUTSCHER DSCHIHADIST IM LIBANON FESTGENOMMEN!

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Am heutigen Vormittag wurde in Beirut der deutsche F.H. aus K. bei D. in N. festgenommen. Ihm wird Zusammenarbeit mit syrischen Terroristen und die Planung eines Anschlages vorgeworfen. Weiterlesen

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Bald Frieden in Syrien? Und dann?

Die Meldungen der letzten Tage überschlagen sich:

Die Syrien-Friedenskonferenz in Genf wird mit der Opposition und Mitgliedern von Assads Regierung stattfinden. Jetzt wurde auch der Iran von Ban Kimon eingeladen. Kein unwichtiger Teilnehmer; ist der Iran doch ein Unterstützer von Assad und kann entscheidend zu Ergebnissen beitragen. Da der Iran schon bei den Atomverhandlungen eingelenkt hat, könnte dies auch eine Möglichkeit für den Iran sein, sein Image, sein Gesicht, in der Welt wieder aufzufrischen. Auch gibt es inzwischen Meldungen, das Mitglieder von Assads Partei ein Ende des Konfliktes herbei wünschen. Inzwischen ist auch der Opposition klargeworden, das man diesen Konflikt so nicht gewinnen kann. Keiner kann das. Die Folgen sind, das die ISIS, die von Al-Qaieda dominierte Front, die Oberhand gewinnt und Gebiete erobert in welchen sie bereits die volle Kontrolle innehält. Dort wird sofort die Sharia eingeführt. Etwas was eigentlich kein Syrier wollte: weder Assad, noch die Opposition. Dieser Gemeinsame „Feind“ könnte die Schnittmenge sein die beide Seiten zur Einsicht führen könnte.

Jetzt gibt es folgende Optionen:

  • Der Iran unterlässt die Unterstützung von Assad und bekommt im Gegenzug weitere Aufhebungen von Sanktionen
  • Russland gibt Assad Asyl
  • Die Regierung Assad erkennt die Hauptforderungen der Opposition an
  • Die Oppostion stimmt Wahlen unter Aufsicht der UN zu
  • Die UN richtet im Internationen Gerichtshof in Den Haag ein Tribunal ein um die auf beiden Seiten verübten Kriegsverbrechen aufzuarbeiten und zu ahnden.
  • Die UN gibt ein Mandat zur Entsendung von Blauhelmen und Soldaten der Arabischen Liga nach Syrien, die bis 50km hinter der Libanesichen, Türkischen und Jordanischen Grenze alle entwaffnen. Dies würde eine Rückkehr des Großteiles der Flüchtlinge aus dem Libanon, der Türkei und Jordanien bedeuten und eine entschärfung deren Lage dort bewirken
  • Die Weltgemeinschaft zieht Mittel zum Wiederaufbau zusammen. Von 6 Mrd Dollar war die letzten Tage die Rede.

Die Verwüstungen in Syrien geben allerdings auch die Möglichkeit die Infrastruktur und Energieversorgung auf den neuesten Stand der technik zu bringen. Solartechnologie, wie sie in Jülich ausprobiert wird, könnte in Syrien von Syrieren aufgebaut werden wenn der Technologietransfer und Ingenieure dort helfen. Hausbau mit Alterantiven Baustoffen, die Vorort produziert werden können, würden helfen die Kosten erheblich zu reduzieren. Schulen könnten auf einen einheitlichen Standart gebracht werden.

Die Kosten dafür werden zwar erheblich sein, um nicht zu sagen gewaltig, doch bietet dies auch eine Möglichkeit für eine dauerhafte Stabilisierung des Landes und der gesamten Region. Wenn der Iran seinen Worten taten folgen lässt, würde dies auch Auswirkungen auf die Wirtschaft des Irans und seiner Bürger haben. Die einzigen die sich davon bedroht fühlen könnten, wären Saudi-Arabien und Israel. Wenn sich die anderen Arabischen Staaten zusammentun würden, wonach es im Moment aussieht, könnte der Druck auf Israel wachsen, den Palestinensern ihren eigenen Staat zu geben, der ihnen auch zusteht. Dabei sollte der Plan von 1947 umgesetzt werden.

In dessen folge, könnte man auch im Libanon der Hisbollah die Existenzberechtigung absprechen und dort ebenfalls mit Hilfe, diese Entwaffnen. Die Hisbollah könnte, wie sie es auch jetzt bereits schon tut, Krankenhäuser, Kinderheime, Schulen betreiben. Sollte die finazielle Unterstützung dirch den Iran ausbleiben, bliebe ihr eh kaum etwas anderes übrig. Auch hier sollte der Iran seine Einstellung ändern im Gegenzug für Wirtschaftliche Hilfe aus dem Ausland und dem Aufheben der letzten Sanktionen. Eine Rückkehr der Palesinänser nach Palestina würde den Libanon noch mehr entlasten und die Spannungen in der gesamten Region würden sich legen.

Soweit die Theorie. Es könnte alles so einfach sein, denn meiner Erfahrung hier nach, ist es genau das was die Menschen hier wollen. Nun sind jedoch Politiker am Sprachrohr die nicht immer das sagen was die Menschen hier sagen würden. Mit Krediten aus der Weltbank, die zu hohen Zinsen und absurden Bedingnungen vergeben werden, ist dies sicher nicht umsetzbar. Man hätte nur eine Zeit lang etwas Ruhe gewonnen ohne dabei das langfristige zu sehen. Denn die Schulden, die so ein Krieg nunmal mitsich bringt, legen die Saat für neue Konflikte.

Wie ich auch gerade Erfahre, haben sich im Libanon heute die großen Parteien endlich auf eine Regierungsbildung geeinigt. Dies könnte ein weiterer Punkt sein, der für Stabilität in dieser Region sorgt, denn bisher war dies immer sehr schwer, weil sich immer jeder zu Kurz gekommen fühlte.

Ich bin selber einmal gespannt wie sich das in Genf entwickeln wird. Bin ich doch von den Entscheidungen dort ebenfalls betroffen. Solange werde ich mich jedoch weiter um die Flüchtlinge hier kümmern. Es macht ja sonst keiner.

Lasst uns verdammt nochmal in Ruhe!

Im Süden von Beirut explodierte heute wieder eine Bombe. Wieder im Viertel was von der Hisbollah dominiert wird. Diesmal war die iranische Botschaft das Ziel des Anschlages. Wieder wird über die Täter spekuliert und diesmal wird sogar Israel mit ins Spiel gebracht. Ersten Informationen zufolge, soll auch Israel mit darin verwickelt sein. Nachdem Der Führer der Hisbollah im TV erklärte, die Hisbollah werden solange an der Seite von Assad’s Truppen kämpfen wie es nötig sein werde, war dieser Anschlag nur eine Frage der Zeit. Wird doch die Hisbollah von dem Iran tatkräftig finanziell und militärisch unterstützt. Weiterlesen

Bombenexplosion in Beirut

Heute am frühen morgen ging im südlichen Bezirk von Beirut, in dem die meisten Botschaften zu finden sind, in der. Nähe der Iranischen Botschaft eine Bombe hoch.

http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2013/11/explosion-hits-southern-beirut-201311198526989749.html

Nachdem der Führer der Hisbollah vor kurzem im TV sagte, man werde solange in Syrien an der Seite von Assad kämpfen wie es nötig sein werde, war diese Reaktion nur eine Frage der Zeit. Der Süden von Beirut ist eine Hochburg der Hisbollah und die meisten Anschläge dieses Jahre trafen eben genau jenes Gebiet. Wie ich bereits in einem anderen Artikel schrieb, findet die Hisbollah im Libanon immer weniger Anhänger, da der Kampf der Hisbollah in Syrien die Flüchtlingsströme in den Libanon nur noch verstärken und die Situation hier auf ein kritisches Maß erhöhen. Da der Iran die Hisbollah finanziell und militärisch unterstützt war die Botschaft des Iran wahrscheinlich auch das Ziel von Gegnern von Assad und der Hisbollah.

Aktuell wird im Libanesischen TV erwähnt, das ersten Informationen zu Folge, ein Israeli an dem Anschlag beteiligt sei.

DDR, Somalia und die USA

Ob man nach neun Monaten schon soviel über den Libanon weis das man vergleichen kann weis ich nicht, aber ich werde es einmal versuchen.
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Ich erinnere mich noch wie man mir Tage vor der Abreise hierher Angst gemacht hat. Nachbarn, Freunde, Bekannte. „Bist du verrückt? In den Libanon? Da ist es doch gefährlich! Dort gehen jeden Tag Bomben hoch, Menschen werden entführt und dann die Sache mit Syrien! Bleib lieber hier.“ sagten viele. Eigentlich alle. Man kannte den Libanon nur aus dem TV und sah ständig die Bilder des Bürgerkrieges der 80er Jahre. Zerbombte Häuser, kaputte Straßen und Rauchwolken von Explosionen. Der Film „Spy Game“ mit Robert Redford und Brad Pitt spielte zum Teil in Beirut dieser Zeit. Und ja, so war es damals auch. Doch das ist bereits wieder 30 Jahre her. Weiterlesen