TheRadio.cc – Das Video zum Interview

Am 19. Dezember 2013 führte ich mit Dennis von TheRadio.cc ein Liveinterview aus einem Syrischen Flüchtlingscamp im Libanon welches auch auf Video aufgezeichnet wurde und jetzt erst fertig ist. das Interview beginnt ab der 35. Minute. Davor sind die Vorbereitungen zu sehen und wie die Kinder währenddessen ihren Spass hatten, denn der Alltag sieht in einem Flüchtlingscamp doch recht trostlos aus. Für sie war es ein echtes Abenteuer und man sieht ihnen den Spass an den sie an diesem Abend hatten. Doch das soll nicht über die Zustände hinwegtäuschen welche dort herrschen.

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Während des Interviews, welches mit spartanischen Mitteln möglich wurde, kühlte die Temperatur auf weit unter Null Grad ab. Hier fing es erst um 21 Uhr an, also 20 Uhr in Deutschland und dauerte eine Stunde. Wir machten dies jedoch absichtlich ausserhalb von Zelten, um selbst ein Gefühl für die Kälte zu haben, welchen die Flüchtlinge, und besonders die Kinder, jeden Tag ausgesetzt sind. Die zwei Hosen, drei Strümpfe und vier Schichten Oberbekleidung sieht man nicht an. Und dennoch war es ARSCHKALT!

Als Equipment diente ein Notebook eines Freundes, ein iPhone für die Internetverbindung, 2 Lautsprecher und 2 LED-Strahler. Die beiden LED-Strahler wurden dann am nächsten Tag noch durch einen dritten aufgestockt und im Camp gelassen, damit Nachts der größte Teil damit beleuchtet werden kann, denn da es weder befestigte Wege noch ähnliches gibt, sondern bei Tauwetter alles Schlammig ist und Nachts bei Frost gefriert, überall Steine herumliegen, reduziert sich so die Verletzungsgefahr enorm. Alleine das ist schon eine Bereicherung für die Leute dort und verbessert die Umstände gewaltig.

Interview startet ab Minute 35:00

Ich, Sie, Wir sind jedoch auf weitere Spenden angewiesen um ihnen wenigstens etwas Menschenwürde zu geben. Dazu gehört auch ein Zelt in welchen alle 2 Wochen ein Arzt die Menschen dort ärztlich untersuchen kann. Normalerweise muss jeder für sich zu einem Arzt gehen, was Geld für Taxi und den Arzt bedeutet. Von den Medikamenten oder möglichen Operationen sehen wir einmal ab. Ich möchte jetzt eben das alle zwei Wochen ein Arzt zu denen in das Camp kommt um dort den ganzen Tag Untersuchungen durchzuführen. So können kleine Wehwehchen sofort behandelt werden und nicht erst wenn es zuspät ist und die Kosten für eine Behandlung explodieren. Eure Spenden müssen eben möglichst effektiv ausgegeben werden, da die meisten Spender nur kleine beträge zur Verfügung haben. Es scheint symptomatisch für die Gesellschaft zu sein, das gerade die Spenden die selber kaum etwas haben. Was das ganze aber noch Menschlicher macht.

Ich möchte euch wirklich von herzen bitten nicht damit aufzuhören, auch wenn es schwer sein sollte oder mit Entbehrungen verbunden ist. Doch was die Leute hier entbehren müssen ist unvergleichlich. Die sind alle sowas von dankbar, das kann man sich nicht vorstellen.

Ich bin euch Dankbar! Macht weiter so! Wir brauchen Euch!

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