Von Arschlöchern, Gutmenschen und einer Theorie

In meinem Leben und auf meinen Reisen sind mir viele Menschen begegnet. Die meisten von denen waren wirklich ok. Einfach so schön normal, mit allen Fehlern, Ecken und Kanten.

Ich habe da eine Theorie über Arschlöcher und Gutmenschen.

Wir alle kennen genügend Arschlöcher. Manchmal sind es sogar etwas zu viele die man so kennt. Meistens kann man ihnen schön aus dem Weg gehen oder einfach ignorieren. Arschlöcher zu erkennen ist für viele recht schwierig, denn um eines in freier Wildbahn erkennen zu können, braucht man Zeit. Denn ein Arschloch kann sich immer nur für eine geraume Zeit verstellen und so tun, als sei es ein guter Mensch. Doch nach einer gewissen Zeit, die je nach Typus varriiert, wird sein Ego immer wieder durchbrechen und seine wahre Natur zeigen. Es ist ihm einfach nicht möglich nicht sich dauerhaft zu verstellen. Es bedarf einfach zu viel Energie und Aufwand dies über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Jedoch ist es unmöglich sich dauerhaft zu verstellen. Das Arschloch will früher oder später immer wieder durchbrechen und wird dies, so meine Erfahrung mit dieser Spezies, immer zu denkbar ungünstigsten Moment tun.

Das Erkennen von Arschlöchern

Jetzt ist jedoch nicht so einfach ein Arschloch auf Anhieb zu erkennen. Oftmals gleichen sich Arschlöcher ihrer Umgebung, in welcher sie aggieren, so gut an, das man schon zu Tricks greifen muss. Der Geruch von Geld und die Aussicht auf Macht ist die beste Möglichkeit sein Ego zum Vorschein zu bringen. Ein Arschloch schaut meistens immer auf sein Leben zurück und sucht dabei nach Erfahrungen wie er früher bereits sein Ziel erreicht hat. Rücksichtsloses und Egoistisches aggieren sind dabei deutliche Anzeichen für Arschlöcher. Entwicklung nach vorne ist ihm dabei vollkommen unmöglich. Ein Arschloch lebt meistens ständig im Hier und Jetzt und versucht dies als die Zukunft zu verkaufen. Arschlöcher wissen wie man andere Menschen dazu bringen kann für sie Dinge zu tun, welche diese normalerweise nie tun würden. Arschlöcher haben die Gabe entwickelt nach aussen hin als anständig und lieb zu wirken um ihre Ziele zu erreichen. Doch wie bereits erwähnt, für Geld und Macht verraten sie sich sofort und unmittelbar.

us-schuldenstreit-hey-arschloecher-302934_eDas Paradebeispiel eines Arschlochs: US-Präsident Barack Obama

Der Gutmensch dagegen kann nicht anders als zu helfen. Seine Natur erlaubt es ihm Demütigungen und Ausgrenzung hinzunehmen, weil er gelernt hat unabhängig von der Meinung anderer zu leben. Sein Ego hat er bereits vor langer zeit abgelegt und er denkt nur noch im „Wir“ und „Uns“. Es kann auch nicht mehr durch den Geruch des Geldes wiederbelebt werden. Sein Blick gilt dabei hauptsächlich der Zukunft. Er setzt dabei auf Wissenschaft, Technologie und Prinzipien. Gutmenschen werden in der Regel von Arschlöchern denunziert und gemoppt. Stehen diese ihren Zielen doch im Wege. Gutmenschen sind selbstlos und geben anderen Menschen Hilfe in Situationen bei denen ein Arschloch Geld verlangen würde. Dies erklärt auch das denunzieren dieser durch die Arschlöcher. Meistens jedoch ohne Erfolg, denn wie schon gesagt, Gutmenschen sind meistens unabhängig von der Meinung anderer. Sie handeln aus einem Bauchgefühl heraus das sich in der Regel „Gut“ anfühlt. Das einzige Problem mit Gutmenschen ist, das diese auch Arschlöchern helfen, denn sie machen kaum einen Unterschied bei Menschen die Hilfe brauchen. Und mal ehrlich: Arschlöcher brauchen die meiste Hilfe, denn sie können alleine einfach nicht überleben.

Das Erkennen von Gutmenschen

Es ist fast unmöglich einen Gutmenschen zu erkennen. Sie handeln nicht um Anerkennung zu bekommen oder im Mittelpunkt zu stehen, sondern rein aus selbstlosigkeit. Sollte dies einmal nicht zutreffen, so handelt es sich in der Tat um ein Arschloch was nur sein eigenes Ziel verfolgt und dabei die Handlungsweise eines Gutmenschen annimmt. Es verstellt sich nur für die Dauer bis zum erreichen dieses Zieles. Gutmenschen dagegen sind auch mit Geld nicht von ihren Prinzipien abzubringen. Man kann einen Gutmenschen auch erst mit seinem Ableben als einen solchen erkennen. Er sollte bis dahin all seinen Prinzipien treu geblieben sein und im Idealfall einsam und verarmt sterben. Was eigentlich nur soviel bedeutet wie, er hat bis zum Schluss alles gegeben was er hatte und nicht wie ein Arschloch alles gehordet was es nur konnte. Gutmenschen gehen so von dieser Welt wie sie gekommen sind: Mit Nichts und nur im Kreise von wenigen Personen.

Im übrigen werden Gutmenschen von den Arschlöchern sehr häufig in der Öffentlichkeit ebenfalls als Arschlöcher hingestellt. Stehen diese doch ihren eigenen Zielen im Wege.

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2 Kommentare zu “Von Arschlöchern, Gutmenschen und einer Theorie

  1. Bis der Gutmensch auf einen anderen Gutmenschen im jetzigen Leben trifft und diese beiden sich auch als solche erkennen.. Dann geht’s!
    Aber das sind dann wahrscheinlich die paar Leutchen die wirklich im Leben übrig bleiben, weil die anderen hängen ja nur im Netz und sind leider zu oft zu weit weg, als mal eben vorbei zu hopsen! 😉

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