Ich schreib einfach mal drauf los…

Die Welt wird verrückt. Vollkommen durchgeknallt. Man hat die Kiste voll vor die Wand gefahren. Totalschaden. Irreparabel.

Dabei fing alles so schön an…
Menschen lebten zusammen, friedlich, hatten alles was sie brauchten und waren glücklich. Sie nahmen was sie brauchten und gaben was sie hatten. So ging dies viele, viele, gaaaaanz viele Jahre. Bis das Gehirn einer Person anfing dummes zu denken. Warum soll ich arbeiten wenn andere für mich arbeiten können? Sicher ist dies etwas angenehmes wenn man selbst nicht arbeiten muss. Man hat genügend Zeit für all die schönen Dinge des Lebens. Man kann ausschlafen, man geht kein Risiko ein, und man hat trotzdem alles was man braucht. Man hat auch Zeit diese Art des Denkens seinen Nachkommen zu lehren. Für Kinder die so aufwachsen, wird es irgendwann normal ebenfalls nichts zutun. Das Wissen, wie man andere dazu bringt für sie zu arbeiten wird so von Generation zu Generation weitergegeben und verbessert. Denn, mal ehrlich, wer arbeitet schon gerne für andere die selber zu faul sind etwas zu tun? Und doch gab es immer wieder Menschen die dies getan haben. Viele von ihnen arbeiteten gerne, denn sie sahen eine Erfüllung darin kreativ tätig zu sein, etwas für die Gemeinschaft zu tun, anderen beim überleben zu helfen. Und so entwickelte sich die Menschheit weiter und weiter. Sie erfanden nützliche Dinge die einem die Arbeit erleichterten, denn die anderen, die wurden immer fauler. Sie taten sich in Gruppen zusammen und teilten das Wissen untereinander aus wie man die Arbeiter, die langsam begriffen was da vor sich ging, weiter dazu bringt für sie zu arbeiten und gegeneinander auszuspielen. Man wollte nicht das sich deren Erkenntnis, das sich da etwas in die völlig falsche Richtung entwickelte, verbreitete. Und doch tat es das. Doch es war zu spät. Die Faulen haben es geschafft einige der Arbeiter, durch Zugeständnisse, höhere Positionen und Gaben, dazu zu bringen ihresgleichen zu überwachen. Auszuspionieren worüber sie dachten, redeten, was sie planten, damit man darauf reagieren konnte und bereits vorher wusste welche Schritte man tun musste um weiterhin nicht arbeiten zu müssen. So ging dies viele, viele Jahre. Heute sind wir an einem Punkt angekommen an dem es kein zurück mehr gibt. Die Faulen haben sich soweit von uns entfernt wie man es nur kann. Sie haben Willkürlich Grenzen gezogen, sie erfanden die Religion, das Geld um uns einer Gruppe zugehörig zu fühlen. Sie ließen uns um Länder kämpfen und bluten, sie stachelten Religionen gegeneinander auf und sie verteilen Geld auf das wir anspringen wie ein Kleinkind auf Schokolade. Die Faulen setzten Politiker ein die deren Gesetze erließen an die wir uns halten müssen. Diese Politiker wiederum, die sich selbst nicht mehr die Hände schmutzig machen wollten, setzten ihrerseits Beamte ein und diese vollstrecken die Gesetze. Gesetze die wir nicht wollen weil wir sie nicht brauchen um miteinander zu Leben. Wir fingen an dies zu erkennen und dagegen zu rebellieren. Und sie brachten uns wieder Kriege. Große Kriege. Blutige Kriege. Und teilten die Welt wieder untereinander auf. Zogen wieder, scheinbar, willkürlich Grenzen und trennten wieder Völker voneinander. Hinderten sie daran friedlich zusammen zu leben. Und wieder fielen wir darauf rein. Die Faulen spielen mit unserem Leben wie mit Schachfiguren. Und genauso planen sie auch. Sie spielen Schach und wir spielen mit. Wir opfern uns damit der König geschützt wird. Wir beschützen die faulsten der Faulen und sind auch noch stolz darauf. Und während wir so schön mit spielen und arbeiten abgelenkt sind, dringen sie immer weiter in unser Leben ein. Sie verbieten uns immer mehr. Immer mehr Gesetze werden erlassen. Halten wir uns nicht daran, werden wir vor ein Gericht gezogen und „Im Namen des Volkes“ abgeurteilt. Von Richtern die nicht gewählt werden sondern von den Faulen eingesetzten Politikern bestimmt sind. Manchmal werden durch ein Versehen Richter eingesetzt, die erkennen das sie das falsche tun und Gesetze anprangern. Inzwischen sind es auch keine Arbeiter mehr die uns ausspionieren, feststellen worüber wir reden, was wir denken. Es sind Geheimdienste die diese Aufgabe übernommen haben. Kannten wir vorher noch die Gesichter derjenigen, so sind es heute anonyme Gestalten die uns aushorchen. Sie wollen wissen was wir denken, worüber wir denken, was wir planen um unsere Rechte wieder zurück zu erlangen. Sie manipulieren uns und lenken unsere Blicke auf andere Dinge. Sie, die Faulen, betäuben uns mit Konsum. Sie spannten Wissenschaftler für ihre Methoden ein, Wissenschaftler die ihre Ideale verrieten und Forschungen betrieben deren Resultate sie jetzt gegen uns benutzen. Sie fanden heraus wie unsere Psychologie funktioniert um uns Dinge vorzugaukeln die so nicht real sind. Sie lehrten uns Wehrte zu Leben die wertlos sind. Sie sagen uns was richtig und falsch ist, welche Lebensweise die unsere ist, sie sagen uns wer unsere Feinde sind, wer unsere Lebensweise bedroht. Sie sagen uns alles und hoffen das wir nicht darüber nachdenken.
Doch dann kam das Internet.
Von ihnen entwickelt um besser gegen Kriege gerüstet zu sein, sollte er doch einmal vor ihrer Haustür stattfinden, erfanden sie etwas, was alles revolutionierte. Was Informationen mit unglaublicher Geschwindigkeit um den ganzen Erdball schickte. Offen und frei für jeden und alles. Wir erkannten es und fingen an es zu nutzen. Jedoch anders als sie es sich vorstellen konnten. Wir platzierten unsere Schachfiguren anders als sie dachten. Wir durchkreuzten ihre Pläne. Wenn auch nur von kurzer Dauer. Und wieder erließen Politiker Gesetze welche uns verboten verschiedene Informationen zu teilen. Sie fingen an mit Zensur. Und die Richter urteilten jeden ab der dagegen verstieß. Anfänglich noch milde, doch als auch das nicht mehr abschreckend war, immer härter, bis hin zu Haftstrafen die heute über denen liegen die man für Mord bekommt. Denn die Angst vor Informationen über die Ursache von allen, ist bei ihnen größer als das wir uns gegenseitig umbringen. Unsere Leben sind ihnen einfach nichts Wert. Sie waren es noch nie. Wir sind nur dazu da um für sie zu arbeiten. Und sie lehren dies ihren Kindern. Sie führen sie in die Geheimnisse der Welt ein von denen wir nichts wissen sollen. Eliteschulen und Eliteuniversitäten, die anderen vorenthalten werden, weil einfach nicht bezahlbar, lehren Wissen wie man die Welt führt. Später sollen sie die unsere Arbeit kontrollieren und überwachen. Zum arbeiten, wie wir es kennen, fühlen sie sich nicht berufen. Es ist ihnen im Laufe der Jahre fremd geworden. Sie wissen wie abhängig sie von uns uns sind und wie wenig wir sie brauchen. Sie wissen das alles was sie haben und brauchen von uns gemacht wird. Essen, trinken, wir bauen ihre Häuser, bauen ihre Autos, produzieren ihren Strom, Backen ihre Brötchen, bauen die Straßen auf denen sie fahren. Und während wir all das für sie tun, vergessen wir selber zu Leben. Wir vergessen das wir deren Leben in jeder Sekunde auf den Boden der Tatsachen holen können, wenn wir nur wollten. Doch warum wir das nicht wollen, das wissen wir nicht. Oder wollen es nicht wissen. Es würde uns bewusst machen wie minderwertig wir uns halten. Als könnten wir nicht ohne die Faulen Leben. Als bräuchten wir sie um uns eine Richtung zu zeigen in die wir uns zu entwickeln haben. Immer mehr bleiben dabei auf der Strecke und werden auch von uns abgewertet. Wir fühlen uns dabei besser, wenn wir glauben zu einiger der höheren Positionen zu gehören. Wir fühlen uns erhaben wenn wir sagen können das andere von unserem Geld leben. Hartz4-Empfänger, Arbeitslose, Rentner. Sie sollen uns gefälligst dankbar sein, geht in den Köpfen vor. Bei den schwachen wissen wir um unsere Macht. Was läuft da nur falsch? Wie konnten wir all das zulassen? Wieso lassen wir all das noch zu? Wir rühmen uns sozial zu sein, rühmen uns ins sozialen Netzwerken, die so sozial sind wie die Faulen es uns erlauben. Schreiben wir dort über die Dinge die falsch laufen, laufen wir Gefahr auf einer der unzähligen Listen der Geheimdienste zu landen und intensiver überwacht zu werden. Wir dürfen dann sogar manche Länder nicht mehr bereisen, weil wir mit dessen Führung nicht einverstanden sind. Die Whistleblower, denen wir dann diese Informationen zu verdanken haben, werden dann wie Verbrecher auf der ganzen Welt gejagt und zum Spielball der Politiker. Diese Whistleblower erzählen uns wo auf dem Schachbrett welche Figuren stehen. Denn, da wir nur die Bauern sind, können wir nicht sehen was man mit uns vor hat. Dabei können wir tagtäglich, selbst in den Medien die wir als Lügenmedien bezeichnen, erfahren was die Politik so plant. Doch da uns vor lauter Arbeit die Zeit fehlt in Ruhe nachzudenken, können wir nicht erkennen was man uns antun will. Wir schreiben stattdessen in den sozialen Netzwerken all die Dinge die uns schon bekannt sind. Wir, das sind die, die wissen was uns blüht. Wir, das sind die aufgeklärten. In der Unterzahl und bei jeder Aktion unterlegen, gibt man uns manchmal Hoffnung. Genug Hoffnung um nicht aufzugeben, aber nicht genug um weitere Schritte zu unternehmen. Wer von uns helfen kann, der hilft so gut er kann. Manchmal mehr, meistens jedoch weniger als wir könnten, jedoch immer nie genug. Auch da hat man uns mit Gesetzen einen Stein in den Weg gelegt. Hartz4. Einem Hartz4-Empfänger zu helfen ist wahrlich nicht einfach. Wird doch jede Hilfe sofort gegengerechnet von einem bürokratischen Monster, welches sich auch nur an Gesetze zu halten hat, jedoch, und das kommt immer öfters vor, seine Grenzen überschreitet um zu sehen wie weit man es treiben kann. Wo unsere Belastungsgrenze ist.

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Einem Hartz4-Empfänger eine finazielle Zuwendung zu geben, dann ihm das Leben am Ende noch viel schwerer machen als es jetzt schon ist. Sein Konto wird ständig überprüft, er muss sich ständig verfügbar halten, muss für alles zum Amt und als Bittsteller auftreten. Wir wissen das und sagen nichts. Wir könnten als nächste betroffen sein, also kuschen wir solange bis wir betroffen sind. Dann stehen wir alleine da und sehen wie die Welt aussieht. Freunde wenden sich ab, Kollegen haben keine Zeit mehr, die Familie schaut auf einen herab, wird sie doch ebenfalls vom Amt zur Verantwortung gezogen. Keiner ist mehr da der hilft. Man fühlt sich schuldig und schlecht. Und das zu Recht, denn man hätte es wissen müssen. Die sozialen Netzwerke sind voll mit Texten davon. Geschrieben von Aufgeklärten die ständig darauf hinweisen und dabei selber alles riskieren. Doch unsere Ignoranz anderen gegenüber, unsere Gier nach Anerkennung bei den Faulen, lässt uns wenig Zeit sich zu Informieren. Man verblödet zusehens. Während die Kinder der Faulen immer mehr Kontrolle über uns durch bessere Bildung erlangen, bekommen unsere Kinder nur noch die Reste eines ehemals guten Systems angeboten. Nehmen oder sterben.
Ich sehe, wie gute Menschen kaputt gemacht werden, wie gute Menschen ihr letztes Hemd geben, ich sehe Menschen sich selbstaufopfernd sich um andere kümmernd. Aber es sind einfach nicht genug.
Bei jeden Schritt den Wir machen, machen die Faulen hunderte Schritte. Sie einigt das Ziel. Uns einigt gar nichts. Sie haben einen Plan. Wir haben keine Alternative zu dem vorzuzeigen. Das wenige, das man als Alternative bezeichnen kann, wird sofort von uns und denen als Utopie, Hirngespinnste abgetan und wir akzeptieren das. Wir haben vergessen woher wir kommen und wie es einst gewesen ist, als alle ein Teil einer Gemeinschaft waren. Als man teilte. Als man selbst den Schwächsten half. Damals war der Konsens, das Tempo des Schwächsten zu gehen. Heute bleiben die auf der Strecke. Von uns vergessen und verdrängt.

Eigentlich wollte ich noch viel mehr schreiben, aber bis hierher wird eh kaum einer lesen. Ihr müsst ja arbeiten.

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