Darwin, Politik und ein blockierter CB1-Rezeptor

Charles Darwin, Begründer der Evolutionstheorie, die, wie der Name es schon sagt, nach wie vor nur eine Theorie ist die man bisher weder beweisen noch leugnen kann, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit genau so ist wie Darwin es festgestellt hat: Der am besten angepasste überlebt.
In unserer Gesellschaft kam dann diese Form noch hinzu: Der stärkste überlebt. Man muss heute also stark und angepasst sein. Doch warum sollten sich Starke anpassen? Und sind angepasste an diese Gesellschaft nicht irgendwie geistig stark um zu überleben?
Darwin kannte nur die Natur und seine Gesellschaftsform. Beides scheint sich geändert zu haben. Die Natur wird von uns drastisch verändert, so drastisch, das sich Tiere immer schneller an die von uns gemachte Umwelt anpassen müssen und unsere Gesellschaft hat sich weiter von der Natur entfernt, das uns der objektive Blick für das wesentlich abgekommen ist: Wir sind ein Teil der Natur.
Für mich bedeutet gesellschaftliche Anpassung eine Schwäche. Bedeutet es doch das die Gesellschaft nicht mehr Wir sind, sondern sich von uns abgekapselt und sich verselbstständigt hat. Sie steht über uns und ist nicht mehr Teil von uns. Sie kann nicht mehr von uns weiterentwickelt werden. Sie entwickelt sich in Bahnen auf die wir keinen Einfluss mehr haben, auch wenn es uns anders vorkommt.
Ein Charles Darwin hätte es nicht leicht gehabt heutzutage seine Theorie zu veröffentlichen. Man fragt sich, lag es an der Zeit, die wir als Die Aufklärung kennen? Bezeichnen wir uns nicht auch als aufgeklärt? Die Krone der Schöpfung? Allen und allem überlegen?
Sicherlich trifft dies lediglich nur auf unser Gehirn zu. Fähig dazu Träume in die Realität umzusetzen, werden uns Träume als die Realität verkauft. Ron Hubert, der Gründer von Scientology, schrieb das der Mensch das Gehirn nur zu 10% seiner Fähigkeiten nutze. Die restlichen 90% können nur Scientologen nutzen. Also, wenn sie dies tun, dann werden sie auf der Stelle sterben, denn die restlichen 90% werden benötigt um unseren Körper am laufen zu halten. Das verarbeiten von sinnen, steuern von Hormonen, bearbeiten von Informationen. Und tatsächlich haben Wissenschaftler festgestellt, das wir nur ca 10% als Bewusstsein wahrnehmen und zum denken nutzen können. Und wenn man sich mal anschaut welch Technologie mit dieses 10% erdacht wurde scheint dies auch zu reichen. Grenzen scheint es dahingehend nicht zu geben. Was man sich erdenken kann, kann man umsetzen. Auf diese einfache Formel kann man es reduzieren. Flüge zum Mond als sich hier auf der Erde Menschen gestritten haben ob Abtreibung rechtmäßig sei oder nicht, Marssonden die hochauflösende Bilder über Hunderte von Millionen Kilometer zur Erde senden, während Katzenbilder und Sonnenaufgänge die sozialen Netze dominieren. Es scheint, als gäbe es nach Millionen von Jahren wieder eine Abspaltung des menschlichen Stammbaumes. Denkende und nicht denkende Menschen.

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Das Wissen der Menschheit hat sich in den letzten Jahrhunderten gewaltig gesteigert. In den letzten Jahrzehnten erst recht. Es ist wie zu Zeiten der großen Entdecker, nur das heute keine Kontinente mehr gefunden werden, sondern Wissen und das finden von Zusammenhängen zwischen den Dingen. Jeder kann zu einem Entdecker werden. Oder besser, ein jeder hat die Möglichkeit dazu.
Ich müsste 1989 entdecken, das der Westen weder golden war, wie es uns ARD und ZDF in den Osten gesendet hatten, noch das er verfault wie man es uns beigebracht hat. Ich habe bei meinen Reisen durch Europa und die Welt entdeckt, das die Welt ein Dorf ist. Ganz klein. Für Touristen gibt es ja eigentlich keine Grenzen. Diese entstehen erst im Kopf. Ich habe entdeckt das ich kein Heimatland habe, sondern nur einen Heimatplaneten. Ich habe entdeckt, das es im Kopf keine Grenzen gibt. Man kann sich alles mögliche vorstellen und alles vorgestellt kann man mit Wissen in die Realität holen. Wenn wir heute etwas noch nicht können, dann nur deshalb, weil wir noch nicht das dazugehörige Wissen gefunden haben oder es uns noch nicht gut genug vorgestellt haben.
Ich konnte mir nie vorstellen das ich einmal rauchen würde. Bis ich 31 war. Das wieso, weshalb, warum ist eigentlich unwichtig, weswegen ich es auch nicht erwähne, nur DAS ich es getan habe. So war es auch das es keine Zigarette war die meinen Lungen das erste mal mit Rauch füllte, sondern ein Joint und das änderte alles.
Vorher baute ich bereits in Holland 150 Pflanzen der Sorte „White Widow“ an und lernte so einiges über diese, für mich göttliche, Pflanze. Quasi die verbotene Frucht der Neuzeit. Ich schaute mir jede Dokumentation an die es darüber gab und entdeckte auch die politischen Gründe für das Verbot. Und wie es so mit verbotenen Früchten ist, man probiert sie. Ich war also darauf vorbereit, auf die Wirkung, die ganzen Effekte und auch wie man es bekommt. Ich war alt genug um mir der Konsequenzen bewusst zu sein. Diese Entdeckungsreise war also, wie es Entdecker die ein Ziel haben nunmal so tun, gut vorbereitet. Ich wusste schon in etwa wie es im Gehirn wirkte, wo es wirkte und auch warum, doch dann hat es alles noch übertroffen. Zum ersten mal war ich die Ruhe in Person, war ausgeglichen, konnte klar denken, alles was ich wusste und woran ich dachte war plötzlich klar strukturiert. Als würde aus dem Chaos im Kopf eine klare gerade Linie werden, der man nur noch folgen müsste um an genau das Ziel zu gelangen an das man wollte. Plötzlich erkannte ich wie aus dem nichts zusammenhänge, technische, gesellschaftliche, persönliche. Und langsam formte sich das Puzzle zu einen sichtbaren Bild zusammen. Vieles ergab Sinn, man erkannte den Unsinn als solches und durch die ruhige ausgeglichene Art die ich dadurch annahm fand ich schnell Menschen die ebenso die Erkenntnis gewonnen, oder entdeckt hatten. Es war eine tatsächliche Bewusstseinserweiterung. Und alle hatten das eine gemeinsam; Die Frage, warum man es verbietet.
Charles Darwin sagte einmal: „Accurate Knowledge is the true wealth of the World.“
Doch was wissen denn die verbietenden Politiker und die anderen, welche Cannabis weiterhin verboten sehen wollen, denn wirklich darüber? Wissen sie um die Wirkung auf das Gehirn und das man dadurch tatsächlich viel klarer denken kann? Das man immun gegenüber Medienmanipulationen wird, weil man Zusammenhänge erkannt hat und geistig viel freier wird?
Für mich scheint das offensichtliche klar: Die Politik und die Unternehmen wissen um diese Wirkung. Es ist logisch zu Ende gedacht die einzige Erklärung für die politischen Entscheidungen der letzten einhundert Jahren.
Sie wollen nicht das wir unsere Medizin in Gärten einfach so anbauen. Ganz natürlich und ohne Chemie, ohne Nebenwirkungen die einen noch kränker machen und für die man dann wieder Medizin braucht. Sie wollen nicht das das ganze Potential dieser Pflanze frei genutzt werden kann. Sie wollen nicht das wir Autos haben die nicht kaputt gehen und die nicht mit fossilen Treibstoffen fahren. Henry Ford’s Hanfauto aus dem Jahre 1941 war so ein Fahrzeug. Henry Ford erkannte das Potential und die Notwendigkeit sich von der Stahl- und Ölindustrie unabhängig zu machen. Wenn der größte Autobauer der Welt plötzlich seine gesamte Produktion auf Alternativen umstellt, kann man die Gefahr erkennen. Andere Unternehmen hätten nachziehen müssen um konkurrenzfähig zu bleiben. Harry Jacob Anslinger erkannte diese Gefahr und reagierte wie es Politiker noch heute tun. Er erwirkte das Verbot von Hanf. 1960 sogar weltweit. Alles wurde ignoriert: Mediziner Forschung und Erkenntnisse von 5.000 Jahren, wirtschaftlicher Nutzen und sogar seine offensichtlichen Lügen. Selbst heute, wo dies alles bekannt ist, weigern sich Politiker sich auf Eingeständnisse einzulassen. Verständlich, müssten sie doch dann eingestehen das sie lügen aufgesessen sind. Wir würden erkennen, das wir die ganzen Jahre über Lügner und Betrüger als Führer von Ländern hatten. Das wir unsere gesellschaftliche und soziale Ordnung in die Hände von Verbrechern gelegt haben. Dies jedoch kann man nur erkennen wenn man sich, und das noch nicht einmal intensiv, mit der Geschichte dieser Pflanze beschäftigt. Alles wissen darüber steht offen zugänglich und einfach zu finden im Internet. So ist es auch nicht verwunderlich das ein freies und offenes Internet ebenfalls eine große Gefahr für diese Menschen und deren Interessen darstellt. Die Nachrichten der letzten Monate, speziell die Geschichte um Edward Snowden, zeigt dies doch sehr offensichtlich.
Die Zukunft wird, ob sie es wollen oder nicht, frei und offen sein. Es werden Menschen mit einem freien CB1-Rezeptor sein, welche die Veränderung dieser Gesellschaft hin zum guten beeinflussen werden.

Die erst Ende der 80er Jahre entdeckten Cannabinoid-Rezeptoren (CB1/CB2) und die vom Körper selbst produzierten Cannabis-Wirkstoffe (Anandamide) haben neueren Studien zufolge nicht nur für den Stoffwechsel aller höheren Lebewesen zentrale Bedeutung – sie steuern das Futter & Fütter-System -, sondern auch für die Anpassungsfähigkeit. Mäuse, deren CB1-Rezeptoren blockiert werden, reagieren auf Veränderung wie das Umsetzen im Käfig erregt und angstvoll. Werden sie wieder in die alte Umgebung gesetzt, entspannen sie sich sofort. Das hat etwas damit zu tun, dass bei den Mäusen ohne CB1-Rezeptoren die Lernfunktion ausfällt.

Wie Xia Zhang und sein Team gerade in einem Artikel, der in der Zeitschrift Journal of Clinical Investigation erschienen ist, gezeigt haben, regt der Wirkstoff Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC), der an CB1-Rezeptoren andockt, das Gehirn und vor allem das Gedächtnis an, weil das Wachstum von Nervenzellen (Neurogenese) im Hippocampus stimuliert wird. Ähnliches konnten jetzt auch Wissenschaftler der Universität Bonn nachweisen, die mit Mäusen gearbeitet haben, deren CB1-Rezeptoren ausgeschaltet waren und die so weder körpereigene Cannbinoide noch Haschisch aufnehmen konnten. In jungem Alter lernten die Mäuse besser als die Mäuse mit CB1-Rezeptoren, doch sie verlieren schnell Nervenzellen im Hippocampus, was zu einem Abbau der Lernfunktionen führt (s.a. Psychoaktive Botschaften). Die Ratten, denen Xia Zhang regelmäßig hohe THC-Dosen zuführte, zeigten überdies weniger Angst und depressive Verhaltensweisen.

Robert Melamede kommentierte den Zusammenhang so:

Ich frage mich, ob manche Leute, besonders Drogenkrieger, vielleicht auch einen blockierten CB-1-Rezeptor haben und sich deshalb jeder Veränderung widersetzen – während Leute wie wir, mit einem unblockierten CB1-Rezeptor, die Vorteile genießen, viel entspannter sind und keine Angst vor Veränderungen haben (..) Cannabinoide kontrollieren, wie wir die Zukunft sehen. Wenn du mit schlechten Erfahrungen erfüllt bist, hast du Angst vor der Zukunft. Mit reichlich Cannabinoiden dagegen willst du in der Zukunft sein.

Robert Melamede, der das schreibt, ist kein hanfbeseelter Althippie, sondern der Leiter des Biologie-Departments der Universität Colorado, der in einem Info über Cannabinoide den neuesten Stand der Erforschung des Cannabinoid-Systems zusammenfasst. Eines Systems, das 600 Millionen Jahre alt ist und eine entscheidende Rolle bei der Evolution höherer Lebensformen spielte. Cannabinoid-Rezeptoren gibt es in vielen Teilen des Körpers, daher gibt es auch viele medizinische Anwendungen von Cannabis-Präparaten von der Schmerzlinderung bis zur Beeinflussung des Stoffwechsels.

Es stimmt nicht, dass gegen die Dummheit kein Kraut wächst. Es wird nur keines angepflanzt, hatte schon Georg Christoph Lichtenberg notiert. Wo Peak Oil uns nun zwingt, die Dummheit der Öl-Abhängigkeit zu überwinden, sollte es an der Intelligenz, auf Hanf zu setzen, nicht mehr lange fehlen.

Es gibt viel zu tun, pflanzen wirs an!

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Diese Lügner und Betrüger verkaufen uns die Energiewende als zu teuer und wollen weiter unsere Zukunft mit Atomkraft, Kohle und Öl vergiften. Wir wissen um die Folgen für unsere Kinder und muten denen trotzdem eine Welt zu in der keiner mehr leben will. Tote abgestorben Landschaften, vergiftete Gewässer, leere Meere. Wir wissen das alles, wir sehen das alles täglich in den Medien und wir wissen um die Alternativen. Wir doktoren an den Symptomen herum ohne die Ursache zu behandeln.
Charles Darwin hätte seine helle Freude an den Kiffern, welche wahrscheinlich auf dem Sprung zu nächsten Evolutionsstufe sind und nur noch auf die völlige Verblödung der anderen warten. Wenn ein Teil der Menschen, also jene mit einem blockierten CB1-Rezeptor, sich rückständiger verhalten als es Affen jemals getan haben, während der andere Teil die Zukunft denkt, lebt und, zumindest für sich im kleinen, selbst gestaltet, ist es wirklich nur noch eine Frage der Zeit bis man von zwei unterschiedlichen Spezies sprechen kann.
Da ich aus eigener Erfahrung weis, das Cannabis bei mir positiv wirkt, weis ich auch das ich nicht zu den verlieren der Evolution gehören werde. So wie der Neandertaler ausgestorben ist, wird auch der andere menschliche Zweig aussterben, denn selbst ein Verbot und Haftstrafen haben mich, und viele andere auch, nicht von der Nutzung abhalten können.
Deswegen werden die sogenannten „Kiffer“ heute immer noch diskriminiert. Von der Politik, von der nichts anderes zu erwarten ist, vom sozialen Umfeld, die immer noch denken man sei faul und abhängig und der Gesellschaft, die nicht für Therapien zahlen wollen.
Therapien für Kiffer, das ist in etwa so wie als könne man Homosexualität heilen. Dabei wollen wir nur nicht kriminalisiert werden, wir wollen in unserer Welt leben, denn die Welt, wie sie tatsächlich ist, gefällt uns einfach nicht. Sie ist dreckig, sozial kalt und brutal.

Ohne Charles Darwin würde man tatsächlich denken können, das die „Andersdenkenden“ krank seien, doch das ist falsch. Wir werden die nächste Evolutionsstufe sein die erkennt, das man keine Politik braucht, keine Verbote die man nicht durchsetzen kann und Grenzen zwischen den Menschen mehr schaden als nützen.

Meine Welt ist zwar noch klein, aber dafür farbenfroh, frei und offen für alle. In meiner Welt hilft man sich nicht weil man sich dadurch Anerkennung erhofft, nein, man hilft sich weil man helfen will und kann. Man kann grenzenlos gestalten und jeder kann teilhaben.

Es stimmt wirklich: Gegen Dummheit ist ein. Kraut gewachsen. Pflanzen wir es an!

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Ein Kommentar zu “Darwin, Politik und ein blockierter CB1-Rezeptor

  1. Interessante Theorie : „also jene mit einem blockierten CB1-Rezeptor, sich rückständiger verhalten als es Affen jemals getan haben, während der andere Teil die Zukunft denkt, lebt und, zumindest für sich im kleinen, selbst gestaltet,“ Auch wenn ich nicht wirklich glaube, dass die Evolution eine derartige Selektion vornimmt, so gefällt mir die Vorstellung gut gegebenenfalls zur zweiten Gruppe zu gehören. 🙂 Gefällt mir , wie du denkst und schreibst ! Love, Peace & Harmony – Micha

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